Ist Open Data mit der DSGVO vereinbar?
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24.03.2023
Offene Daten sind Teil eines Trends, wenn man bedenkt, dass einige Informationen öffentlich sind und von allgemeinem Interesse sind. Und das kann zu vielen Fragen führen. Beginnend mit der Kompatibilität mit den Anforderungen der Allgemeinen Datenschutzverordnung (DSGVO). Auf den ersten Blick sind das große Volumen der gesammelten öffentlichen Daten und die von der RGPD vorgesehenen Sanktionen ein vorrangiges völliges Gegenteil. Wie ist Open Data mit der DSGVO vereinbar? Was sind die Regeln, um diese Daten der Öffentlichkeit zugänglich zu machen? Was sind die Auswirkungen und Vorteile der Betrugsbekämpfung? Meelo gibt Ihnen die Vor- und Nachteile zu diesem oft missverstandenen Thema.
Offene Daten: Nutzung von Daten, rechtlicher Rahmen
Ein Überblick über dieses umstrittene Konzept (keine Kontroversen) ist angebracht. Fangen wir mit den Grundlagen an: der Definition von Open Data.
Dieser Begriff bezieht sich auf Daten, die von öffentlichen oder privaten Organisationen veröffentlicht wurden und auf die jeder zugreifen, sie verwenden und teilen kann. Offene Daten werden anhand von drei wesentlichen Kriterien definiert: Verfügbarkeit, Wiederverwendung, Verbreitung und allgemeine Teilhabe.
In Frankreich wurde der Austausch von Informationen, die als öffentlich gelten, durch das Lemaire-Gesetz in Frankreich verstärkt, was einer „digitalen Republik“ entspricht. Dieses Gesetz verpflichtet die Verwaltungen, die in ihrem Besitz befindlichen Daten zu veröffentlichen. Großer Paradigmenwechsel.
Der Zugang zu diesen offenen Daten ist frei von Rechten, ebenso wie ihre Verwertung.
Offene Daten basieren im Wesentlichen auf Interoperabilität. Datenaustausch, der unerlässlich ist, um soziale oder wirtschaftliche Vorteile aus der Öffnung zahlreicher Informationsquellen für die Öffentlichkeit zu ziehen.
Diese Daten müssen es daher verschiedenen Organisationen und Systemen ermöglichen, zusammenzuarbeiten, indem sie ihr Wissen miteinander vermischen und eine gemeinsame Sprache verwenden.
Offene Daten betreffen immer mehr Sektoren und es gibt immer mehr Anfragen, Daten zu „öffnen“. Heute werden in Frankreich registrierte Dokumente wie Gerichtsentscheidungen oder Immobilientransaktionen in Open Data veröffentlicht.
Von nun an müssen alle von den Verwaltungen generierten und gesammelten Informationen den Bürgern zur Verfügung gestellt werden. Diese Daten können sich beispielsweise auf die Ausführung eines öffentlichen Dienstleistungs-, Verkehrs- oder Vergabeauftrags beziehen.
Offene Daten und Schutz personenbezogener Daten: Stand der Dinge
Die DSGVO definiert umfassend, was personenbezogene Daten sind. Dieser Text soll personenbezogene Daten schützen. Es definiert sie als alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen. Das heißt, eine natürliche Person, die direkt oder indirekt über eine oder mehrere Daten wie einen Namen, eine Kennung, eine Telefonnummer identifiziert werden kann.
Anwendung der DSGVO mit offenen Daten
Die DSGVO gilt, wenn:
Personenbezogene Daten werden in der Europäischen Union verarbeitet
Wenn die Daten außerhalb der EU ansässig sind, aber personenbezogene Daten im Zusammenhang mit der Bereitstellung von Waren oder Dienstleistungen für in der EU ansässige Personen verarbeiten oder das Verhalten dieser Personen analysieren.
Vereinbarkeit offener Daten und der DSGVO: Realität oder Wunschdenken?
Was ist mit offenen Daten und der RGPD in Frankreich?
Es mag den Anschein haben, dass offene Daten nicht wirklich mit dem Rechtsrahmen vereinbar sind, den die DSGVO für die Verarbeitung personenbezogener Daten vorgibt.
Anonymisierung der Daten
Bei offenen Daten geht es nicht in erster Linie um den Schutz personenbezogener Daten. Der neue digitale Kontext bedeutet, dass der Schutz der Privatsphäre sowohl bei der Bereitstellung von Daten als auch bei ihrer Wiederverwendung besser berücksichtigt wird. Diese Anonymisierung ist mit erheblichen Herausforderungen verbunden und dient dem Schutz der Daten vor der Privatsphäre der Nutzer. Aber wie wird sie konkret in Fallstudien eingesetzt?
RGPD, Open Data und das Management von Zahlungsausfallrisiken
Offenes Datenmanagement bei Meelo
Meelo sammelt offene Daten, um seine Analysetools zu erweitern.
Es werden nur die öffentlichen Informationen gesammelt, die für die Wirksamkeit unserer Risiko- und Betrugsanalysen erforderlich sind.
In Bezug auf die personenbezogenen Daten, die von den Benutzern unserer Lösungen gesendet werden, legt Meelo Wert darauf, alle zum Schutz dieser Daten erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten.
Keine der Daten unserer Nutzer wird unverschlüsselt in unseren Datenbanken gespeichert und sie werden regelmäßig nach einem bestimmten, mit unseren Kunden festgelegten Zeitraum gelöscht, um die Qualität unserer Dienstleistungen zu gewährleisten.
Ihre Daten sind bei Meelo geschützt
Natives RGPD, sicheres Hosting in Frankreich. Sie haben die Kontrolle über Ihre Daten.


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